Pizza Rucola

Pizzateig
ergibt 2-3 Pizzen

Zutaten:
400g Mehl
200ml lauwarmes Wasser
10gr (Trocken-) Hefe
3 EL Olivenöl
Pfeffer, Salz

Zubereitung:
Die Hefe im lauwarmen Wasser auflösen. Das Mehl sieben und anschließend das Wasser dazugeben. Je eine Prise Salz und Pfeffer sowie das Olivenöl hinzufügen. Das ganze mindestens 10 Minuten kneten. Ich habe hierfür das Teigprogramm des Brotbackautomaten verwendet. Anschließend den Teig mindestens eine Stunde ruhen (gehen) lassen. Wenn möglich, ruhig etwas länger.

Anschließend flach ausrollen. Dazu sollte die Unterlage gut bemehlt sein, sonst bleibt der Teig kleben. Nach eigenem Geschmack belegen und in den vorgeheizten Ofen (250°C, Ober-/Unterhitze) ca. 15 Minuten ausbacken.

Ich verwende zwei Pizzasteine (Schamottsteine), welche in den Ofen gelegt werden können. Da mein Ofen bei Ober-/Unterhitze eine relativ ungleiche Temperaturverteilung hat, tausche ich nach ca. der Hälfte der Backzeit die beiden Pizzen.

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Der Belag:
Beim Belegen der Pizza ist man natürlich vollkommen frei und kann seinem Geschmack freien Lauf lassen. Ich habe mich hier für folgende Variante entschieden:

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Den ausgerollten Pizzaboden bestreiche ich dünn mit etwas Olivenöl. Darauf lege ich dann fein geschnittene (Fleisch-) Tomaten und bestreue diese mit kleinen Zwiebelwürfeln, Knoblauchwürfeln, Pfeffer und Salz bestreuen. Darauf kommt dann geriebener Büffelmozzarella. Diese Investition ist sehr lohnenswert, schmeckt normaler Mozzarella meiner Meinung sehr fade. Beim Belegen mit dem Käse gilt die einfache Regel, dass man die Pizza darunter noch sehen können sollte. Ich verwende ca. 1 1/2 Packungen (=ca. 200gr) Mozzarella pro Pizza. Auf den Käse kommt etwas frischer Basilikum.

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Nach (!) dem Backen wird das ganze dann mit Schinken und frischem Rucola gekrönt. Ich empfehle beim Schinken frisch geschnittenen Parmaschinken.

Hamburger selbstgemacht

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Am Wochenende war der Appetit auf Hamburger nach langer Zeit mal wieder groß. Doch der Weg „zum goldenen M“ sollte es dieses mal nicht werden. Und nach eingehendem Studium der Zutatenliste von fertigen Hamburgerbrötchen aus dem Supermarkt stand der Entschluss fest, es einmal selbst zu versuchen. Die vielen E’s in der Liste hatten einfach eine zu abschreckende Wirkung.

Nachdem in der Vergangenheit immer öfter die Versuche eigene Brötchen und Brote zu backen zu immer besseren Resultaten geführt haben, stand dieses mal also eine neue Herausforderung an. Das Rezept für die Hamburger-Buns stammt aus dem Brotkasten von Chili-und-Chiabatta. Hier hatte mich zunächst überrascht, wie viele „zusätzliche“ Zutaten in dieses Rezept gehören – verglichen mit normalen Weizenbrötchen. Dies mag vielleicht die E’s bei den Fertigbrötchen aus dem Supermarkt erklären.

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Die Zubereitung ging jedoch ohne nennenswerte Zwischenfälle einfach von der Hand. Der Teig hatte eine angenehm samtige und feste Konsistenz. Während der Gehzeit, habe ich mich um den Rest gekümmert. Ein Hamburger besteht ja nicht nur aus Brötchen.

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Da wäre zunächst das Patty, also die „Frikadelle“. Das Rezept ist denkbar einfach: 100% Rindfleisch. Ich hatte noch einen Rest Gulasch vom Bio-Metzger, den ich dafür in leicht angefrorenem Zustand durch den Fleischwolf gedreht habe. Beim Braten nur etwas mit Salz und Pfeffer würzen.

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Der Rest des Belags richtet sich stark nach den persönlichen Vorlieben. Ich habe mich hier am Konzept des „Royal TS“ orientiert, also Tomate, Salat, Zwiebel und Käse. Das ganze mit etwas Senf, Ketchup und Mayonnaise abgerundet.

Der Vollständigkeit halber seien noch die restlichen Beilagen erwähnt: Pommes Frites (123-TK-Ware, der Hunger war jetzt größer als die Zeit selbst Kartoffeln zu schnitzen) und ein kühles Bier.

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Hinweis: Das Brötchen-Rezept ist natürlich nicht für Haushaltsübliche Mengen ausgelegt. Nach spätestens zwei Burgern ist (zumindest bei mir) einfach Schluss. Den Rest habe ich eingefroren, bzw. die nächsten Tage als lecker belegte Paninos mit zur Arbeit genommen. Die Konsistenz ist nicht ganz so fluffig, wie bei fertigen Buns oder denen von McDonalds. Sie ist eher vergleichbar mit dem eines Milchbrötchens vom Bäcker.
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Guten Appetit.