Französische Minibaguettes

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Als Beilage für eine Hauptspeise oder zum Frühstück, diese französischen Minibaguettes sind sehr vielseitig. Ein deutlicher, herzhafter Weizengeschmack. Die Krume gleichmäßig und weich, die Kruste splittrig. Die Baguettes können also sehr überzeugen. Dennoch sind diese in einer Backsession entstanden. Es wird in den nächsten Wochen ein erneutes Backen dieser Baguettes stattfinden, dann mit einem etwas aufgeräumten Rezept. Ich gebe das Rezept hier mal so wieder, wie es in der Küche entstanden ist. Vielleicht etwas zu chaotisch zum Nachbacken, wohl aber lohnenswert…

Französische Minibaguettes
ergibt ca. 8 Stück

Version: 0.9 (=ist verbesserungswürdig)

Zubereitungszeit:
Netto: 20 bis 30 Minuten
Brutto (mit Ruhe- und Backzeit): 5 bis 6 Stunden

Zutaten:

Vorteig
150 ml Wasser, lauwarm
150 g Weizenmehl, Type 550
3 g Frischhefe

Hauptteig
700 g Weizenmehl, Type 550
plus ca. weitere 300 g (s.u.)
600 ml Wasser, Zimmertemperatur
38 g Frischhefe (der Rest vom Würfel, nach dem Vorteig)
1 EL Backmalz
2 TL Salz
1 Eiweiß

Zubereitung:
Für den Vorteig die Hefe im Wasser auflösen und zu dem Mehl geben. Alles zu einem glatten Teig kneten. Abgedeckt ruhen lassen. Hier waren es 4 Stunden, es kann aber problemlos deutlich mehr sein (bis 20h).

Die Hefe in ca. 100 ml Wasser auflösen. Die restlichen 500 ml mit dem Mehl vermischen und 10 Minuten zu einem glatten (…flüssigen…) Teig verkneten. Jetzt das Backmalz und die Hefe hinzufügen. Wieder gut verkneten. Den Vorteig und das Salz zufügen. Wieder kneten. Der Teig ist sehr flüssig! Ich habe ihn in eine abgedeckte Schüssel gegeben und 2 Stunden ruhen lassen. Den Gärkorb wollte ich nicht nehmen, da mir das mit dem nassen Teig nicht geheuer war.

Nach zwei Stunden habe ich den Teig auf eine (gut bemehlte) Arbeitsplatte gegeben und mit (gut bemehlten) Händen von Hand geknetet. Dabei habe ich immer wieder Mehl zugefügt, bis eine halbwegs feste Konsistenz erreicht wurde. Leider habe ich das Mehl dafür nicht gewogen, es waren aber sicherlich 300 Gramm, vielleicht sogar mehr. Das Kneten mit der Hand sollte ca. 10 Minuten dauern. Dann habe ich den Teig in einen Gärkorb gelegt und zugedeckt nochmal 1,5 Stunden gehen lassen. Hat seine Größe fast verdoppelt.

Stücke zu ca. 180g abwiegen und länglich ausrollen. An den Enden stark zuspitzen lassen. Auf einem (gut bemehlten) Handtuch wieder gehen lassen. Bei halber Gare (ca. 20 Minuten) mit einem scharfen Messer oder einer Rasierklinge schräg einschneiden. Insgesamt 40 Minuten gehen lassen.

Den Ofen auf 250°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Tasse mit heißem Wasser reinstellen. Vor dem Einschießen mit einer Sprühpistole für viel Schwaden sorgen. Für 25 bis 30 Minuten backen. Danach auf einem Rost auskühlen lassen und mit einem Eiweiß bestreichen.

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