Pasta selbstgemacht: Tortellini mit Feta-Schinken-Füllung

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Meine Pastaexperimente gehen in die nächste Runde. Es war ja so leicht beim Ersten mal. In Level zwei habe ich mir vorgenommen Tortellini herzustellen. Der Teig, bzw. das Rezept dafür ist das selbe wie zuvor: 200g Mehl, 2 Eier und Salz. Damit es in Runde zwei etwas besser klappt, habe ich mit einer kleinen Nudelmaschine aufgerüstet. Die übernimmt die Arbeit des gleichmäßigen und dünnen Ausrollen des Teigs. Und das macht sie ganz wunderbar.
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Meine Pastaexperimente gehen in die nächste Runde. Es war ja so leicht beim Ersten mal. In Level zwei habe ich mir vorgenommen Tortellini herzustellen. Der Teig, bzw. das Rezept dafür ist das selbe wie zuvor: 200g Mehl, 2 Eier und Salz. Damit es in Runde zwei etwas besser klappt, habe ich mit einer kleinen Nudelmaschine aufgerüstet. Die übernimmt die Arbeit des gleichmäßigen und dünnen Ausrollen des Teigs. Und das macht sie ganz wunderbar.

Gefüllt habe ich die Tortellini mit einer Mischung aus kleingeschnittenem gekochten Schinken, Fetakäse, Gewürze (Provence-Misching mit extra Oregano) und Pfeffer. (Ihr könnt stattdessen natürlich das nehmen, was bei Euch weg muss)P1010223.jpg.scaled500 Auf der Teigbahn wird dies in kleinen Häufchen drapiert.
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Jetzt geht die eigentliche Arbeit los, nämlich das mehr oder weniger ordentliche Zusammenfalten des Teigs. Die Herausforderung besteht darin, dass der Teig nicht reißt, also keine Füllung austreten kann. Ausserdem soll es zumindest irgendwie nach Tortellini aussehen.
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Ist das geschafft, müssen die Tortellini nur noch kurz in heißem Salzwasser oder einer Gemüsebrühe gekocht werden.

Sonntagsbrötchen galore

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Heute verrate ich Euch mein aktuelles Lieblingsrezept für Brötchen. Es ist unverschämt einfach. Schnell Nachgebacken. Und die Brötchen sind der Hammer: Eine fluffige und geschmackvolle Krume und eine leicht splittrige Kruste.
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Heute verrate ich Euch mein aktuelles Lieblingsrezept für Brötchen. Es ist unverschämt einfach. Schnell Nachgebacken. Und die Brötchen sind der Hammer: Eine fluffige und geschmackvolle Krume und eine leicht splittrige Kruste.Doch der Reihe nach! Auf dieses Rezept bin ich durch Zufall gestoßen. Genaugenommen ist es als eine Art Mashup von drei vollkommen anderen entstanden (etwas japanisches Gebäck, französische Baguettes und irgendwas deutsches). Wer es sehr eilig hat, kann auch den Vorteig weglassen. Dann nimmt man zwar ein paar Abstriche im Geschmack hin, muss aber nicht am Abend zuvor in die Küche. Oder man hat noch etwas Anstellgut übrig und nimmt dies stattdessen.
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Doch genug geschwafelt. Zur Feier des (morgigen) Tages verrate ich Euch jetzt hier das Rezept:
Sonntagsbrötchen galore
Schon jetzt ein Klassiker
Tags: Backen, Weizen, Hefe, Vorteig
Zubereitungsdauer: 2,5h
Portion: 12 Brötchen
Quelle: panino’teca
Zutaten

  • VORTEIG
  • 100 g Weizenmehl 550
  • 100 ml Wasser (35°C)
  • 2 g Trockenhefe
  • HAUPTTEIG
  • 550 g Weizenmehl 550
  • 350 ml Wasser (35°C)
  • Rest der Trockenhefetüte
  • 10 g Salz
  • 25 g Vorteig oder ASG

Zubereitung

  • OPTIONAL: Am Vorabend aus den Zutaten den Vorteig herstellen und abgedeckt bei Raumtemperatur für ca. 12 Stunden ruhen lassen.
  • Alle Zutaten zu einem Teig kneten. ACHTUNG: Es werden nur 25 g vom Vorteig benötigt (den Rest für andere Brote verwenden oder mehr von diesen Brötchen herstellen)!!!
  • Den Teig erst 4 Minuten langsam kneten, dann nochmal 4 Minuten auf hoher Stufe.
  • Abgedeckt für eine Stunde ruhen lassen. Nach ca. 30 Minuten einmal Stretch&Fold machen.
  • Dein Teig vorsichtig (es soll möglichst keine Gare entweichen) in vier Stücke teilen. Diese nochmal in drei Stücke teilen.
  • Vorsichtig zu Brötchen schleifen.
  • Nach Wunsch in Saaten wälzen.
  • Abdecken und 30-45 Minuten ruhen lassen.
  • Währenddessen den Ofen auf 240°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  • Die Brötchen mit einem scharfen Messer einschneiden und dann mit viel Dampf für 25 Minuten in den Ofen.

Tomatenwirbel

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Ein leckerer Begleiter für Grillabende oder zum Nebenhernaschen, während man einen Sommertag ausklingen lässt – dafür bieten sich die Tomatenwirbel an. Einfach gesagt, sind es in sich verzwirbelte Baguettes mit Stückchen von getrockneten Tomaten.
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Ein leckerer Begleiter für Grillabende oder zum Nebenhernaschen, während man einen Sommertag ausklingen lässt – dafür bieten sich die Tomatenwirbel an. Einfach gesagt, sind es in sich verzwirbelte Baguettes mit Stückchen von getrockneten Tomaten.

Die Brote sollten eigentlich mein Beitrag zum BBD #30 „Twisted Breads“ werden. Da ich es aber nicht rechtzeitig geschafft habe, diesen Beitrag zu verfassen, laufen sie jetzt ausser Konkurrenz. Beim Nachbacken empfehle ich die wirkliche getrockneten Tomaten, also nicht jene, welche man in einem Glas in Öl ertränkt hat. Durch die verzwirbelte Form macht es richtig Spaß, sich beim Grillen ein Stückchen Brot abzubrechen. Es ist ein tolles Mundgefühl.
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Tomatenwirbel

Tags: Brot, Backen, Baguette, Weizenmehl, Sauerteig
Zubereitungsdauer: 12h + 1h + 0,5h
Portion: 6 Brote
Quelle: panino’teca
Zutaten

  • VORTEIG
  • 100 g Weizenmehl 550
  • 100 ml lauwarmes Wasser
  • 2 g Trockenhefe
  • HAUPTTEIG
  • 600 g Weizenmehl 550
  • 200 g Vorteig
  • 400 ml Wasser
  • 10 g Salz
  • 1 Tüte Trockenhefe (bzw. der Rest, der vom Vorteig übrig ist)
  • 200 g getrocknete Tomaten (öhne Öl)
  • Roggenmehl
  • Maismehl

Zubereitung

  • Am Vorabend die Zutaten für den Vorteig zu einem glatten Teig kneten und abgedeckt bei Zimmertemperatur über Nacht (ca. 12 Stunden) stehen lassen.
  • Die Tomaten in kleine Stücke schneiden.
  • Die Zutaten für den Hauptteig in enier Küchenmaschine zu einem glatten Teig kneten. Nach ca. 5 Minuten Knetzeit den Vorteig, die Tomatenstücke und das Salz zugeben.
  • Den Teig für ca. 2 Stunden abgedeckt ruhen lassen. Dabei alle 45 Minuten einen Stretch&Fold machen.
  • Den aufgegangenen Teig vorsichtig in drei Stücke teilen, ohne dass die Gare entweicht. Die Stücke nochmals halbieren, dann vorsichtig in die Länge ziehen. die Teiglinge vorsichtig in der Mischung aus etwas Roggen- und Maismehl wenden. In der Mitte falten und zusammenzwirbeln. Ca. 45 Minunten abgedeckt ruhen lassen.
  • Den Ofen (am Besten mit Backstein) auf 250°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  • Die Brote mit viel Dampf in den Ofen einschießen und für ca. 20 Minuten backen.
  • Die Teiglinge in sich drehen und leicht in einer Mischung aus Roggen- und Maismehl wälzen. Kurz gehen lassen und in den vorgeheizten Ofen bei ca. 230 Grad – Wasser an die Backofenwand sprühen – backen bis zur gewünschten Bräune.
  • Wer Klimagaren hat – 1 Dampfstoß am Anfang. Dauer ca. 25-30 min.

Buttermilch-Weizenvollkornbrot

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Tolle Brote haben oft eine Teigruhe von zwölf Stunden und mehr. Das ist eine Mühe, die es in der Regel wert ist zu investieren. Leider schafft es der nicht so perfekt im Voraus planende Mensch diese Disziplin oft nicht einzuhalten. Da kommt es vor, dass keine Brotvorräte mehr im Haus sind und genauso wenig Zeit und Muße für eine anständige Teigführung. Für diese Menschen – es soll ja gar nicht so wenige davon geben – hier mal ein durchaus schmackhaftes und tageslichttaugliches Brot, dass innerhalb von zwei bis drei Stunden fertig ist. Die ganz Faulen unter uns werfen einfach alle Zutaten in den Brotbackautomaten und drücken auf den EIN-Schalter. Das ist immer noch viel besser, als dieses Instant-Gebäck der Brotbackshops und lässt sich problemlos unter der Woche nach Feierabend bewerkstelligen.

Das Rezept stammt ursprünglich aus einem kleinen Büchlein, dass seit ein oder zwei Jahren unangetastet im Regal stand. Darin gibt es viele solcher einfachen Rezepte. Ich habe es nur ein klein wenig aufgepimpt.
Also nix wie ran an die Hefe und viel Spaß beim Nachbacken.

Buttermilch-Weizenvollkorn

Tags: Brot, Backen, Vollkorn
Zubereitungsdauer: 2,5h
Portion: 1 Brot
Quelle: Stefan (frei nach „Brot backen“ (Weltbild-Verlag) Seite 44)
Zutaten

  • 30 g frische Hefe
  • 350 ml lauwarme Buttermilch
  • 1 EL Zucker
  • 500 g Weizenvollkornmehl
  • 15 g Salz
  • 50 g Saatenmix

Zubereitung

  • Die Hefe mit der Buttermilch und dem Zucker verrühren und 10 Minuten stehen lassen.
  • Die restlichen Zutaten zugeben und zu einem glatten Teig verkneten.
  • 60 Minuten abgedeckt stehen lassen.
  • Den Ofen auf 220°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
  • Das Brot formen und abgedeckt 30 Minuten ruhen lassen.
  • Vor dem Einschießen kräftig Schwaden.
  • Das Brot ca. 50 Minuten backen.

Baguette mit Vorteig und langer Ruhezeit

Ingredients

  • Vorteig
  • 75 gr. Weizenmehl 550 (Ich habe 450 genommen)
  • 75 gr. Dinkelmehl (ich habe Dinkelvollkornmehl genommen)
  • 15 gr. Roggenmehl 1150
  • 165 gr. Wasser
  • 1,7 gr. Hefe
  • alles gut verrühren und 2 Std. anspringen lassen und dann für 10 Std. in den Kühlschrank
  • Hauptteig
  • Vorteig
  • 150 gr. Weizenmehl 550
  • 150 gr. Dinkelmehl
  • 35 gr. Roggenmehl 1150
  • 160 gr. Wasser
  • 10 gr. Salz
  • 20 gr. Bohnenmehl (ich habe trockenes Backmalz genommen)
  • 2 Teelöffel flüssiges Backmalz (s.o.: ich habe trockenes genommen, also insg. 30gr.)
  • 3,5 gr. Hefe
  • 1 großen EL Weizen-ASG

Directions

  • Alle Zutaten in der Küchenmaschine 15 Minuten kneten, dann den Teig einmal falten und in eine große Schüssel geben und das ganze dann wieder für 12 Std in den Kühlschrank geben.
  • Am nächsten Morgen die Baguette formen und ca. 60 – 75 Minuten in Leinentüchern zur Gare geben.
  • Danach mit viel Dampf bei 230° 20 – 23 Minuten backen. Bitte aufpassen, da die Baguette sehr schnell Farbe nehmen.

Artisan Bread in Five Minutes

Ingredients

  • 720 Gramm Wasser
  • 1 Pack. Trockenhefe
  • 20 Gramm Salz
  • 460 Gramm Weizenmehl Type 405 (hier 800 gr.)
  • 460 Gramm Weizenmehl Type 550 (hier 120gr. Weizenvollkornmehl)

Directions

  • Salz, Hefe und Wasser in einen großen Behälter geben, umrühren (durch einen Telefonanruf stand bei mit der Ansatz etwa 10 Minuten). Das Mehl dazugeben und mit einem Holzlöffel verrühren, es darf keine trockenen Mehlinseln mehr geben, es muss aber kein glatter Teig entstehen.
  • Abdecken und bei Raumtemperatur etwa 2 Stunden stehen lassen. Ich habe gegenüber dem Originalrezept die Hefemenge halbiert. Hertzberg meint, in dem Fall müsste der Teig länger gehen (5-6 Stunden), das habe ich nicht festgestellt, der Teig geht sehr rasch.
  • Dann den Teig in den Kühlschrank stellen. Nach Belieben in in den nächsten 14 Tagen jeweils die gewünschte Teigmenge abnehmen (Petra: etwa 600 g), kalt nach Belieben formen und für frei geformtes Brot nochmals etwa 40 Minuten gehen lassen. Den Rest wieder in den Kühlschrank stellen.
  • Rechtzeitig den Backofen auf 230-240°C vorheizen (Hertzberg: 20 Minuten, ich heize etwa 30 Minuten vor).
  • Das Brot mit Mehl bestäuben, nach Belieben einschneiden (Sägemesser, ich habe eine Schere verwendet) und auf einem mit Grieß bestreuten Backschieber in den Backofen einschießen, dabei eine Tasse Wasser in eine Form auf dem Backofenboden schütten (ich habe in den ersten 5 Minuten noch Wasser eingesprüht). Backzeit etwa 30-35 Minuten, bis das Brot goldbraun ist.

Pasta selbstgemacht: Tagliatelle (mit Lachs in Zitronensauce oder Ragú Bolognese)

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Nudeln selbermachen ist so einfach, wie ich es mir in meinen Träumen nie hätte vorstellen können. Ausserdem gibt es als Ergebnis äusserst leckere Nudeln. Mit knapp 90 Minuten – inklusive Teigruhezeit – dauert es auch gar nicht lang.
Doch der Reihe nach. Dies ist mein erster Versuch (einer hoffentlich langen Reihe) Pasta selber zu machen. Das selber machen ist nicht damit erfüllt, die Packung aufzureißen und die Nudeln in’s kochende Wasser zu schütten, sondern wahrhaftig die Herstellung der Nudeln. Nudeln bestehen, ähnlich wie Brot, nur aus wenigen Zutaten: Etwas Mehl, Eiern und einer Prise Salz. Natürlich gibt es unzählige Varianten, diese Zutaten zusammenzufügen oder ideenreich mit weiteren zu Ergänzen. Bei meinen ersten Versuchen wende ich aber die Old-School-Variante an, die schon seit Jahrhunderten in italienischen Haushalten angewendet wird.
Die erste Entscheidung fällt schon bei der Wahl des richtigen Mehls. Optimal ist Weich- oder Hartweizengrieß. Alternativ tut’s auch haushaltsübliches 405er oder 550er Mehl. Dann sollte man sich mit seinen Nudeln jedoch nicht in Italien blicken lassen!

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Zu einem kleinen Häufchen aufgetürmt drückt man in dessen Mitte eine kleine Mulde. In die kommt das Salz und die Eier. Dann wird das ganze mit einer Gabel vorsichtig verquirlt. Irgendwann nimmt man beide Hände und knetet einen schönen, festen Teig. Der wird dann abgedeckt und ruht für knapp eine Stunde.

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Anschließend hauchdünn walzen und in die gewünschte Nudelform schneiden. Für den Anfang habe ich mich für Tagliatelle, also Bandnudeln entschieden. Das schien mir für meine noch ungeübten Hände die passende Sorte. Nicht ganz geometrisch korrekt habe ich dann unzählige Bahnen geschnitten.

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Die kommen für zehn Minuten in’s sprudelnd kochende Salzwasser und fertig ist das Essen!
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Fast fertig. Nudeln solo ist etwas langweilig. Also habe ich hier mit etwas Lachsfilet, Kräutern Zitrone und Creme Fraiche eine leckere und schnelle Soße gezaubert.

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Im Grunde genommen gibt es keine Ausrede mehr, fertige Nudeln im Supermarkt zu kaufen. Das geht alles so schnell und ist dabei meiner Meinung nach viel schmackhafter. Nur dünn müssen sie sein, das werde ich mir für’s nächste Mal merken. Ich war der Meinung, dass der Teig schon sehr dünn war. Doch die selbstgemachten Nudeln vergrößern den Umfang beim Kochen um das zwei- bis dreifache.

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Der Klassiker Ragú Bolognese passt natürlich auch hervorragend.
Eine interessante Lektüre zum Thema liefert das Büchlein LA PASTA (ISBN: 978-3881896184). Hier wird etwas über die Geschichte der Nudeln und die Entstehung der unterschiedlichen Sorten sowie deren Herstellungsweise geschrieben. Abschließend finden sich zahlreiche Pastarezepte.
Pasta Grundrezept

Tags: Pasta, Weizen
Zubereitungsdauer: 1,5 Stunden
Portion: 4 Portionen
Quelle: Stefan, frei nach LA PASTA
Zutaten

  • 200 g Mehl oder Weichweizengrieß
  • 2 Eier
  • 1 Prise Salz

Zubereitung

  • Das Mehl zu einem kleinen Häufchen schütten. Darin eine Kleine Mulde machen und die Eier und das Salz reingeben.
  • Erst mit einer Gabel, dann mit den Händen zu einem kompakten Teig kneten.
  • Eine Stunde abgedeckt ruhen lassen.
  • Arbeitsfläche bemehlen und den Teig dünn ausrollen.
  • Gewünschte Pastaform schneiden oder ausstechen.
  • 10 Minuten in kochendem Salzwasser garen.

Weizenbrötchen

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Brötchen backe ich inzwischen fast schon nebenher. So kam es auch, dass ich gestern Abend zwischen Fitnessstudio und Abendessen mal ebenen einen einfachen Teig angesetzt habe. Das Rezept ist sehr einfach und kommt ohne Vorteig aus, trotzdem sind die Brötchen sehr schmackhaft und gehen wunderbar fluffig im Ofen auf. Manchmal habe ich noch ein paar Teigreste (feiner ausgedrückt: Pate fermente) im Kühlschrank. Davon gebe ich gerne mal 50 Gramm dem neuen Brötchenteig hinzu, sozusagen als Turbolader für die Aromen.

Wenn jemand also auf der Suche nach einem einfachen Brötchenrezept ist, bitte sehr:
500 Gramm Weizenmehl (Type 550)
1 Packung Trockenhefe
1 TL Salz
1 TL Zucker
1 EL Gerstenmalz
350 ml Wasser

Die trockenen Zutaten sieben und dann das Wasser hinzugeben. Ca. 5 Minuten auf kleiner Stufe kneten. Abgedeckt 45 Minuten ruhen lassen. Dann einmal mit der Hand durchkneten und auf der Arbeitsfläche 10 Minuten gehen lassen. Der Teig ist recht weich, sodass die Hände gut bemehlt sein sollten.

Danach den Teig in 12 gleichgroße Teile aufteilen und diese zu Brötchen formen. Ggf. mit Saaten bestreuen.
30 Minuten abgedeckt gehen lassen.

In der Zwischenzeit den Ofen auf 230°C (Ober-/Unterhitze) aufheizen lassen. Eine kleine Tasse kochendes Wasser auf dem Boden des Ofens ausschütten, wenn die Teiglinge eingeschossen wurden. Ca. 20 Minunten ausbacken.

Französische Minibaguettes

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Als Beilage für eine Hauptspeise oder zum Frühstück, diese französischen Minibaguettes sind sehr vielseitig. Ein deutlicher, herzhafter Weizengeschmack. Die Krume gleichmäßig und weich, die Kruste splittrig. Die Baguettes können also sehr überzeugen. Dennoch sind diese in einer Backsession entstanden. Es wird in den nächsten Wochen ein erneutes Backen dieser Baguettes stattfinden, dann mit einem etwas aufgeräumten Rezept. Ich gebe das Rezept hier mal so wieder, wie es in der Küche entstanden ist. Vielleicht etwas zu chaotisch zum Nachbacken, wohl aber lohnenswert…

Französische Minibaguettes
ergibt ca. 8 Stück

Version: 0.9 (=ist verbesserungswürdig)

Zubereitungszeit:
Netto: 20 bis 30 Minuten
Brutto (mit Ruhe- und Backzeit): 5 bis 6 Stunden

Zutaten:

Vorteig
150 ml Wasser, lauwarm
150 g Weizenmehl, Type 550
3 g Frischhefe

Hauptteig
700 g Weizenmehl, Type 550
plus ca. weitere 300 g (s.u.)
600 ml Wasser, Zimmertemperatur
38 g Frischhefe (der Rest vom Würfel, nach dem Vorteig)
1 EL Backmalz
2 TL Salz
1 Eiweiß

Zubereitung:
Für den Vorteig die Hefe im Wasser auflösen und zu dem Mehl geben. Alles zu einem glatten Teig kneten. Abgedeckt ruhen lassen. Hier waren es 4 Stunden, es kann aber problemlos deutlich mehr sein (bis 20h).

Die Hefe in ca. 100 ml Wasser auflösen. Die restlichen 500 ml mit dem Mehl vermischen und 10 Minuten zu einem glatten (…flüssigen…) Teig verkneten. Jetzt das Backmalz und die Hefe hinzufügen. Wieder gut verkneten. Den Vorteig und das Salz zufügen. Wieder kneten. Der Teig ist sehr flüssig! Ich habe ihn in eine abgedeckte Schüssel gegeben und 2 Stunden ruhen lassen. Den Gärkorb wollte ich nicht nehmen, da mir das mit dem nassen Teig nicht geheuer war.

Nach zwei Stunden habe ich den Teig auf eine (gut bemehlte) Arbeitsplatte gegeben und mit (gut bemehlten) Händen von Hand geknetet. Dabei habe ich immer wieder Mehl zugefügt, bis eine halbwegs feste Konsistenz erreicht wurde. Leider habe ich das Mehl dafür nicht gewogen, es waren aber sicherlich 300 Gramm, vielleicht sogar mehr. Das Kneten mit der Hand sollte ca. 10 Minuten dauern. Dann habe ich den Teig in einen Gärkorb gelegt und zugedeckt nochmal 1,5 Stunden gehen lassen. Hat seine Größe fast verdoppelt.

Stücke zu ca. 180g abwiegen und länglich ausrollen. An den Enden stark zuspitzen lassen. Auf einem (gut bemehlten) Handtuch wieder gehen lassen. Bei halber Gare (ca. 20 Minuten) mit einem scharfen Messer oder einer Rasierklinge schräg einschneiden. Insgesamt 40 Minuten gehen lassen.

Den Ofen auf 250°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Tasse mit heißem Wasser reinstellen. Vor dem Einschießen mit einer Sprühpistole für viel Schwaden sorgen. Für 25 bis 30 Minuten backen. Danach auf einem Rost auskühlen lassen und mit einem Eiweiß bestreichen.

Bananenmuffins mit Schokostückchen

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Es waren noch Bananen übrig, die so langsam ihre Farbe von hübsch-gelb in matschig-braun wechselten. Also das ideale Aroma entwickelt haben, um diesen saftigen Muffins das gewisse etwas zu geben. Die Zubereitung ist so einfach und schnell, dass man am Bestens als allererstes damit anfängt, den Ofen (auf 160°C Umluft) vorzuheizen.

Bananenmuffins mit Schokostückchen
ergibt 12 Stück

Zubereitungszeit:
5 bis 10 Minuten

Zutaten:
1 (reife) Banane
2 Eier
50 ml (Sonnenblumen-) Öl
50 g weiche Butter
125 ml Vollmilch
300 g Mehl, Type 405
160 g Zucker
1 Päckchen Backpulver
Mark einer Vanilleschote
75 g Schokotröpfchen, backstark

Zubereitung:
Die Banane zerdrücken und mit den Eiern, dem Öl, der Butter und der Milch schaumig schlagen. Die restlichen Zutaten (bis auf die Schokotröpfchen) zugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Die Schokotröpfchen ganz zum Schluss hinzufügen und nur kurz gleichmäßig verteilen.

In eine Muffinform die Papierförmchen einsetzen und dann die Teigmasse gleichmäßig auf die 12 Mulden verteilen.

Im Ofen bei 160°C für ca. 20 Minuten backen, bis die Muffins gold-braun sind.

Kurz zum Abkühlen auf ein Rost stellen. Nach Geschmack mit Puderzucker bestäuben. Lecker ist auch, wenn man die Muffins in eine Schokoglasur taucht.