Glutenfrei. Alles auf Start.

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Drei Jahre hat es gedauert, bis ich mein perfektes Brot- und Brötchenrezept gefunden habe (siehe unten: Sonntagsbrötchen). Über viele Höhen und Tiefen auf dem Weg dahin habe ich hier berichtet. Über so manchem ungewollten Fladenbrot oder Türstopper liegt bis heute der Mantel des Schweigens. Nach der Entdeckung des Rezepts ist es hier merklich ruhiger geworden. Viel gab es nicht mehr zu berichten. Der Teig und ich sprechen nicht immer die gleiche Sprache, doch verstehen wir uns inzwischen ganz gut. Doch jetzt ist umständehalber sein undurchschaubarer Cousin hier aufgetaucht. Glutenfrei. Was wurde der Teig nicht in endlosen Kreisen im Kitchen-Aid-Karoussell bespaßt, um noch längere Glutenfäden zu erhalten. Immer fluffiger sollte es werden. Und jetzt das! Weizen. Tabu! Dinkel. Nada! Roggen. Vorbei! Hafer. Aus! Mais- und Reismehl sind die neuen Heilbringer. Die tummeln sich gerne mit Kartoffelstärke, Kamut, Buchweizen und Teff. Tolle Sache das, nur leider haben die es alle nicht so mit der Hefe. Da rackern sich die kleinen Pilze ordentlich ab, und die neuen Mehle lassen die Gase in alle Richtungen entweichen. Als Dank zieht man Gebilde aus dem Ofen, die einen an die schlimmen ersten Backversuche erinnern lassen. Also alles wieder von vorne! Die Suche nach dem perfekten Brötchen startet erneut.

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Pasta selbstgemacht: Tortellini mit Feta-Schinken-Füllung

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Meine Pastaexperimente gehen in die nächste Runde. Es war ja so leicht beim Ersten mal. In Level zwei habe ich mir vorgenommen Tortellini herzustellen. Der Teig, bzw. das Rezept dafür ist das selbe wie zuvor: 200g Mehl, 2 Eier und Salz. Damit es in Runde zwei etwas besser klappt, habe ich mit einer kleinen Nudelmaschine aufgerüstet. Die übernimmt die Arbeit des gleichmäßigen und dünnen Ausrollen des Teigs. Und das macht sie ganz wunderbar.

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Sonntagsbrötchen galore

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Heute verrate ich Euch mein aktuelles Lieblingsrezept für Brötchen. Es ist unverschämt einfach. Schnell Nachgebacken. Und die Brötchen sind der Hammer: Eine fluffige und geschmackvolle Krume und eine leicht splittrige Kruste.

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Tomatenwirbel

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Ein leckerer Begleiter für Grillabende oder zum Nebenhernaschen, während man einen Sommertag ausklingen lässt - dafür bieten sich die Tomatenwirbel an. Einfach gesagt, sind es in sich verzwirbelte Baguettes mit Stückchen von getrockneten Tomaten.

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Pasta selbstgemacht: Tagliatelle (mit Lachs in Zitronensauce oder Ragú Bolognese)

Nudeln selbermachen ist so einfach, wie ich es mir in meinen Träumen nie hätte vorstellen können. Ausserdem gibt es als Ergebnis äusserst leckere Nudeln. Mit knapp 90 Minuten - inklusive Teigruhezeit - dauert es auch gar nicht lang.

Doch der Reihe nach. Dies ist mein erster Versuch (einer hoffentlich langen Reihe) Pasta selber zu machen. Das selber machen ist nicht damit erfüllt, die Packung aufzureißen und die Nudeln in's kochende Wasser zu schütten, sondern wahrhaftig die Herstellung der Nudeln. Nudeln bestehen, ähnlich wie Brot, nur aus wenigen Zutaten: Etwas Mehl, Eiern und einer Prise Salz. Natürlich gibt es unzählige Varianten, diese Zutaten zusammenzufügen oder ideenreich mit weiteren zu Ergänzen. Bei meinen ersten Versuchen wende ich aber die Old-School-Variante an, die schon seit Jahrhunderten in italienischen Haushalten angewendet wird.

Die erste Entscheidung fällt schon bei der Wahl des richtigen Mehls. Optimal ist Weich- oder Hartweizengrieß. Alternativ tut's auch haushaltsübliches 405er oder 550er Mehl. Dann sollte man sich mit seinen Nudeln jedoch nicht in Italien blicken lassen!

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Zu einem kleinen Häufchen aufgetürmt drückt man in dessen Mitte eine kleine Mulde. In die kommt das Salz und die Eier. Dann wird das ganze mit einer Gabel vorsichtig verquirlt. Irgendwann nimmt man beide Hände und knetet einen schönen, festen Teig. Der wird dann abgedeckt und ruht für knapp eine Stunde. 

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Anschließend hauchdünn walzen und in die gewünschte Nudelform schneiden. Für den Anfang habe ich mich für Tagliatelle, also Bandnudeln entschieden. Das schien mir für meine noch ungeübten Hände die passende Sorte. Nicht ganz geometrisch korrekt habe ich dann unzählige Bahnen geschnitten.


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 Die kommen für zehn Minuten in's sprudelnd kochende Salzwasser und fertig ist das Essen!

 

Fast fertig. Nudeln solo ist etwas langweilig. Also habe ich hier mit etwas Lachsfilet, Kräutern Zitrone und Creme Fraiche eine leckere und schnelle Soße gezaubert.

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Im Grunde genommen gibt es keine Ausrede mehr, fertige Nudeln im Supermarkt zu kaufen. Das geht alles so schnell und ist dabei meiner Meinung nach viel schmackhafter. Nur dünn müssen sie sein, das werde ich mir für's nächste Mal merken. Ich war der Meinung, dass der Teig schon sehr dünn war. Doch die selbstgemachten Nudeln vergrößern den Umfang beim Kochen um das zwei- bis dreifache.

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Der Klassiker Ragú Bolognese passt natürlich auch hervorragend.

Eine interessante Lektüre zum Thema liefert das Büchlein LA PASTA (ISBN: 978-3881896184). Hier wird etwas über die Geschichte der Nudeln und die Entstehung der unterschiedlichen Sorten sowie deren Herstellungsweise geschrieben. Abschließend finden sich zahlreiche Pastarezepte.

Pasta Grundrezept

 
Tags: Pasta, Weizen
Zubereitungsdauer: 1,5 Stunden
Portion: 4 Portionen
Quelle: Stefan, frei nach LA PASTA

Zutaten

  1. 200 g Mehl oder Weichweizengrieß
  2. 2 Eier
  3. 1 Prise Salz

Zubereitung

  1. Das Mehl zu einem kleinen Häufchen schütten. Darin eine Kleine Mulde machen und die Eier und das Salz reingeben.
  2. Erst mit einer Gabel, dann mit den Händen zu einem kompakten Teig kneten.
  3. Eine Stunde abgedeckt ruhen lassen.
  4. Arbeitsfläche bemehlen und den Teig dünn ausrollen.
  5. Gewünschte Pastaform schneiden oder ausstechen.
  6. 10 Minuten in kochendem Salzwasser garen.
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